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Augsburg, Februar 2010

Inhaltsverzeichnis:

 

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» China «

Cybergangster weiterhin auf dem Vormarsch
 
    Seit den Hackerangriffen auf Google und dessen Beschluss, seine Selbstzensur in China einzustellen, auch wenn das die Schließung der chinesischen Suchmaschine bedeuten sollte, erklärt Peking, kategorisch gegen Cyberverbrechen vorzugehen. Tatsächlich bieten zahlreiche Webseiten ungestört ausgeklügelte Spionageprogramme an, dessen Markt auf etwa eine Milliarde Euro geschätzt wird. 95 Prozent der Einnahmen stammen aus Trojaner-Attacken.
    Die Verantwortlichen operieren mit ihren Webseiten oft in einer Grauzone - das Hackertraining würde ja lediglich als Lehrprogramm zum Schutz gegen Hacker zur Verfügung gestellt. Für die Art der Wissensanwendung seien sie nicht verantwortlich.
    In der weltweit größte Online-Gemeinde China mit 380 Millionen Nutzern bringt der Verkauf von Online-Spiele-Konten, virtuellen Gütern ausspionierter Computer sowie Bank-und Kreditkarten-Daten riesige Einnahmen auf diversen Online-Börsen.
    Hackerspuren lieferten US-Ermittlern Hinweise, dass einige Täter im Dienst staatlicher Stellen und des Militärs operieren.
 
Quelle: Süddeutsche, 08.02.2010
http://www.sueddeutsche.de/computer/254/502487/text/

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Bauboom fängt Exportrückgang ab
 
    Die Preise auf Chinas Immobilienmarkt explodieren, in Spitzenlagen der Großstädte kostet der Quadratmeter um die 4300 Euro, 50 Prozent mehr als im Vorjahr. In Vorstädten liegt der Preis bei etwa 2100 Euro. Der Durchschnittspreis für ganz China pro Quadratmeter liegt 15 Prozent über der Rekordhöhe von Ende 2007.
    Trotz allgemeiner Befürchtung einer wachsenden Blase, die irgendwann platzen könnte, greift Peking nicht ein, um das Wirtschaftswachstum nicht zu gefährden, das im Vorjahr bei 8,7 Prozent lag und den Export-Rückgang auffängt. Doch seit einem Jahr steigen die Immobilienpreise schneller als die Einkommen, beim Verhältnis zwischen dem Kaufpreis einer winzigen Wohnung und den daraus erwachsenden Mieteinnahmen ist der Zinsertrag niedriger als bei Spareinlagen. Aber das Eigenheim ist mittlerweile zu einer Prestigefrage geworden, sowohl bei der Suche eines Lebenspartners als auch zur Altersvorsorge. Viele Chinesen investierten zudem in Zweitwohnungen, beliebt ist hier der "Service-Apartment-Komplex". Firmen mieten dort kleine Wohnungen für Mitarbeiter, die ein paar Monate in der jeweiligen Stadt sind, Wäscheservice und Reinigung sind im Preis inklusive.
    Seit zehn Jahren fördert Peking privates Wohneigentum, Zweitwohnungskäufer brauchen aber 40 Prozent Eigenkapital, da sie die Preise in die Höhe treiben und viele der Wohnungen leer stehen lassen.
    2009 vergaben Chinas Banken etwa 960 Milliarden Euro an Krediten, die Umsätze aus Wohnungsverkäufen lagen in den ersten drei Quartalen 2009 um 73 Prozent höher als im Vorjahr. Die niedrigen Zinsen und das riesige Konjunkturpaket sorgten für enorme Liquidität im Land und der Boom hält weiter an. Von Januar bis Juli 2009 kauften die größten Entwickler mehr als zehn Millionen Quadratmeter Land in 15 Städten.
    Investoren und Zweitwohnungskäufer halten sich in letzter Zeit etwas zurück. Wohnungspreise steigen jetzt so schnell, dass manche Immobilienfirmen die alten Preise eines Objekts im Schauffenster einfach mit den aktuellen überkleben.
    Die Regierung will die Kreditaufnahme nicht erschweren, sondern setzt auf Feinjustierungen. Seit Dezember fallen beim Wohnungsverkauf innerhalb von fünf Jahren nach Erwerb (vorher 2 Jahre) 5,5 Prozent Verkaufssteuer an. Die Zentralbank erhöhte die Mindestreservesätze der Banken um 0,5 Prozentpunkte auf 15 Prozent, die Bank of China sowie die Industrial and Commercial Bank of China, die sich etwa 40 Prozent des Hypothekenmarktes teilen, verteuerten ihre Hypothekenkredite.
    Diejenigen, die die aktuellen Preise für massiv überzogen halten, mieten lieber außerhalb des Stadtzentrums große Wohnungen zu extrem günstigen Preisen (z.B. 90 m² für 210 Euro pro Monat). Wer dann noch zur Arbeit radelt und schon eine Freundin hat, wartet die weitere Marktentwicklung lieber ab.
    Falls Chinas Immobilienblase platzt, könnten die wirtschaftlichen Auswirkungen auch andere Schwellenländer mit sich reißen.
 
Quelle: FTD, 12.02.2010
http://www.ftd.de/politik/international/:agenda-wie-peking-den-china-boom-baendigen-will/50072513.html

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Chinesischer Alltag in "Avatar"
 
    Chinas oberste Filmbehörde, die jährlich nur 20 ausländische Filme für jeweils durchschnittlich zehn Tage zeigen lässt, hat "Avatar" nach kurzer Zeit abgesetzt, obwohl in acht Tagen bereits etwa 30 Mio Euro eingespielt wurden. Nur private 3-D-Kinos dürfen den Film noch zeigen, in dem ein ehemaliger US-Marine Soldat die Na'vi von ihrem Land vertreibt, um an Bodenschätze zu gelangen.
    Hat die frappierende Ähnlichkeit mit Zwangsräumungen chinesischer Wohnungen und Umsiedlungen zu Anlässen wie Olympia oder der Weltausstellung in Shanghai Befürchtungen sozialer Unruhen ausgelöst?
    Bitterbös-ironische Beiträge zum Thema im Internet und sogar in der staatlichen Volkszeitung fragen, ob der Regisseur vor "Avatar" etwa in China gelebt habe.
    Skrupellose Firmen oder Beamte setzen zahllose Zwangsräumungen oft gewaltsam und mit lächerlichen Entschädigungen durch, renitente Bewohner werden schon mal unter den Trümmern ihres Hauses begraben - eine wahrhaft außerirdische Vorstellung - oder eben chinesischer Alltag.
 
Quelle: Süddeutsche, 19.01. von H. Bork
http://www.sueddeutsche.de/politik/422/500686/text/

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Neujahrs-Begleitung gesucht
 
    Der traditionelle Besuch bei den Eltern zum chinesischen Neujahrsfest setzt erwachsene, unverheiratete Kinder unter so starken Druck, einen potentiellen Ehepartner vorzeigen zu können, dass sie lieber online für diese Zeit eine FreundIN "mieten". Etwa 50 Euro pro Tag kann das kosten, manche bieten über 1000 Euro, nur damit die Eltern zufrieden sind, bzw. sie sich dort überhaupt sehen lassen dürfen. Sex ist meist nicht Bestandteil des "Deals", Aussehen ist zweitrangig, schauspielerisches Talent auf beiden Seiten ist hilfreich. Chinas "Ein-Kind-Politik" ist Hauptgrund der überzogenen Erwartung auf Heirat und Enkel.
 
Quelle: Süddeutsche, 10.02.2010
http://www.sueddeutsche.de/panorama/530/502761/text/

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Strategische Partnerschaften sichern Großaufträge
 
    Immer kleine Balkan- und südosteuropäische EU-Staaten treffen Abkommen über eine strategische Partnerschaft mit China. Die Vergabe extrem günstiger Kredite chinesischer Banken mit einem Zinssatz von drei Prozent und einer Laufzeit von bis zu 15 Jahren sind ideale Bedingungen für kleine Länder mit niedrigem Bruttoinlandsprodukt. Dadurch sichert sich China schnell und unauffällig immer mehr Einflussgebiete. Es finanziert auch gerne Großprojekte, die dann von chinesischen Firmen verwirklicht werden.     Diese Begleitabkommen über wirtschaftlich-technische Zusammenarbeit bringen China in Serbien Aufträge von über 1 Milliarde Euro. Davon soll für 170 Mio Euro eine Donaubrücke in Belgrad gebaut, für über 900 Mio Euro Kohlekraftwerke aus jugoslawischer Zeit modernisiert werden. Diese Vorzeigeprojekte und zugleich größten, chinesischen Infrastrukturprojekte Europas sollen Chinas Fähigkeiten demonstrieren. Bei Belgrad entsteht mit Hilfe von 1500 Arbeitern ein chinesisches Handelszentrum, der Automobilhersteller Dongfeng Motor will in Serbien Lastwagen montieren, ein chinesischer Landmaschinenhersteller Traktoren bauen lassen. Chinesische Investoren pachten zudem immer mehr Agrarflächen. Dafür unterstützt China als reicher Partner z.B. Serbien vor dem internationalen Gerichtshof bei der Prüfung der Unabhängigkeitserklärung der ehemaligen Provinz Kosovo.     Infrastrukturprojekte strategischer Partnerschaften unterliegen nicht dem Gesetz der öffentlichen Ausschreibung, dadurch sparen Regierungen Zeit. Die Vergabe der Bauaufsicht der serbischen Projekte soll zwar durch internationale Ausschreibung ermittelt werden, aber durch fehlende Vergleichsangebote ist das schwierig.     Strategische Partnerschaften fördern Chinas Export. Nach der Sicherung von Rohstoffen in Afrika und Südamerika soll jetzt Osteuropa zu einem Hauptstützpunkt für chinesischen Technologieexport werden, Ungarn zum Knotenpunkt für den Handel mit Europa. Montenegro finanziert mit einem Kredit von 47 Mio Dollar der Export-Import Bank of China den Kauf chinesischer Schiffe, Albanien strebt die Einrichtung einer Freihandelszone für chinesische Geschäftsleute an. In der Republik Moldau plant die "China Overseas Engineering Group" für 1 Milliarde Euro Infrastrukturprojekte, realisierbar durch die günstigen Kreditbedingungen.     Griechenland sieht in China einen potenten Käufer griechischer Staatsanleihen. Als Investoren im Privatbereich erwarb die chinesische Cosco Pacific, eine der größten Hafenbetreiber weltweit, für dreieinhalb Jahrzehnte die Konzession für den Containerumschlag in Piräus. Investitionen von über drei Milliarden Euro sollen den Hafen zur Drehscheibe für chinesische Exporte nach Europa machen.
 
Quelle: Süddeutsche. 08.01.2010,
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/269/499545/text/

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» Japan «

Beginnender Wirtschaftsaufschwung
 
    Durch einen überraschenden Anstieg des Bruttoinlandprodukts (BIP) mit einer Jahresrate von real 4,6 Prozent kann Japan trotz einer um 5 Prozent geschrumpften Wirtschaft 2009 mit einem BIP von 5,1 Billionen Dollar den zweiten Platz auf der Liste der größten Volkswirtschaften hinter den USA halten. Damit liegt es knapp vor China mit einem BIP von 4,9 Billionen Dollar. Mit einem Wachstum 2009 von 8,7 Prozent könnte China Japan in diesem Jahr jedoch überholen. Deutschland belegt Platz vier.
    Das exportabhängige Japan befindet sich allerdings weiter in einer Deflation mit sinkenden Preisen. Verbraucherausgaben, die dort mit etwa 60 Prozent zur Wirtschaftsleistung beitragen, stiegen im Vergleich zum letzten Quartal um real 0,7 Prozent. Öffentliche Investitionen sanken um 1,6 Prozent, Investitionen von Unternehmen wuchsen zum ersten Mal seit sieben Quartalen um 1,0 Prozent. Ebenfalls zum ersten Mal seit sieben Quartalen trug die Inlandsnachfrage zum Wachstum des BIP bei.
 
Qeulle: Süddeutsche. 15.02.2010,
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/975/503201/text/

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» Malaysia «

Gefängnis für Liebe ohne Trauschein
 
    Im Zug einer härteren Durchsetzung des islamischen Schariarechts sind am Neujahrstag 52 junge, unverheiratete, muslimische Paare bei Razzien in Hotels verhaftet worden. Auf das Vergehen steht bis zu zwei Jahre Gefängnis und eine Geldstrafe.
    Bei öffentlichem Alkoholkonsum drohen Stockhiebe, wer raucht, muss zur Strafe Ketterauchen. Die Gesetze gelten für alle Muslime - fast zwei Drittel der Bevölkerung, jedoch nicht für Minderheiten wie Christen, Buddhisten und Hindus.
 
Quelle: Süddeutsche, 14.01.2010
http://www.sueddeutsche.de/panorama/886/499167/text/

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Modernisierung mit Ausgangspunkt Islam
 
    Seit dem malayischen Gerichtsturteil zugunsten der Nutzung des Begriffs "Allah" für den christlichen Gott mehren sich Brandanschläge auf Kirchen und Schulen.
    Die inkorrekte Assoziation des Islam mit dem Begriff Terror bleibt bestehen, da viele Anschläge unfundiert mit dem Glauben gerechtfertigt werden.
    Eine Modernisierung und Demokratisierung islamischer Länder nach europäischem Verständnis wird nicht funktionieren, da das zugrundeliegende Konzept eines stetigen Wandels der islamischen Idee des unwandelbaren, göttlichen Gesetzes und der rigiden Idealvorstellung des Lebens widerspricht. Solange alle Neuerungen sowie die Abschaffung von Tabus und Unterdrückung der Frau als gottlos gelten, sind muslimische Gesellschaften zum Stillstand oder gar zum Rückschritt verdammt. Die arabischen Staaten hinken der Globalisierung bereits hinterher, Modernisierung beschränkt sich dort hauptsächlich auf Kommerz, intellektuelle Weiterentwicklung ist unerwünscht.
    Die Akzeptanz von Modernisierung bzw. Demokratisierung durch die rund 1,2 Milliarden Anhänger einer 1600 Jahre alten Religion kann nur durch den Islam selbst gerechtfertigt und erreicht werden. Als Beispiel dient Saudi Arabien, wo jetzt das Konzept eines gemäßigten Islams als "echter" Islam gelten soll. Die Vollendung des Projekts kann jedoch noch viele Jahre dauern. Sein Erfolg hängt auch von der Behandlung grundsätzlicher Fragen wie der demokratischen Mitbestimmung oder der Stellung der Frau ab. Nur teilweise säkularisierte, islamische Staaten können sich politisch weiterentwickeln.
    Durch Säkularisierung könnte irgendwann dem Terrorismus als politische Kampfform weltweit der Nährboden entzogen wird.
 
Quelle: Süddeutsche, 10.01.2010, und 12.01.2010

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» Singapur «

Neue Einnahmequelle durch Kasinos
 
    Auf der Suche nach neuen Geldquellen eröffnete der Stadtstaat Singapur, wo bisher das Glücksspiel verboten war, zum chinesischen Neujahrsfest sein erstes Kasino. Angegliedert an das riesige "Resorts World Sentosa", betrieben von Amerikas "Las Vegas Sands" und Malaysias größtem Unternehmen Genting sind sechs Hotels mit 1800 Zimmern. Kostenpunkt: über 7 Milliarden Euro. Das noch größere Resort "Marina Bay Sands" mit 2500 Hotelzimmern und einem Kongresszentrum für 45.000 Personen ist noch im Bau. Man rechnet mit etwa 40.000 neuen Arbeitsplätzen und einem allgemeinen Anstieg des Bruttoinlandsprodukts.
    Singapur will das Spielerparadies Macau überflügeln, das mit 32 Kasinos und elf Millionen Besuchern jährlich, davon die Hälfte aus China, mehr als 4 Milliarden Euro Steuern pro Jahr einnimmt.
    Etwa 35.000 Menschen stürmten zur Eröffnung von Singapurs erstem Kasino. Befürchtungen zum Thema Geldwäsche durch "Junket-Reisen" haben die Kasinobetreiber nicht. Dabei laden Drittfirmen Spieler mit hohen Einsätzen zum Kasinobesuch ein. In Singapur soll das große Geschäft ganz legal bleiben.
 
Quelle: FTD, 20.02.2010, von Kevin Brown und Christiane von Hardenberg
http://www.ftd.de/lifestyle/reise/:gluecksspiel-singapur-wird-zockerparadies/50075858.html

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» Arabische Welt «

Welthöchster Wolkenkratzer geschlossen
 
    Der mit 828 m höchste Wolkenkratzer der Welt "Burj Khalifa" in Abu Dhabi wurde am 4. Januar eröffnet, Eintrittspreis sind 20 Euro. Mehrere tausend Touristen besuchten bereits die Aussichtsplattform, die nach einem Monat geschlossen werden musste.
    Der Eigentümer "Emaar Properties" gab jetzt zu, dass es Probleme mit der Aufzugselektrik gäbe. Rettungskräfte mussten die Insassen eines defekten Fahrstuhls über Leitern befreien.
 
Quelle: FTD, 09.02.2010
http://www.ftd.de/lifestyle/reise/:technische-maengel-dubai-schliesst-wolkenkratzer-wegen-eines-defekten-aufzugs/50071959.html

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Machtverschiebung im Staat VAE
 
    Als im Herbst 2009 das bisherige Musteremirat Dubai zahlungsunfähig wurde, kam der bis dahin eher unbeachtete Nachbar Abu Dhabi zur Rettung. Seither ist die Wirtschaft Dubais wie gelähmt, Projekte wie der riesige Bürokomplex "Entrepreneur Business Village" oder ein Unterwasserhotel bleiben unvollendet und ungebaut, nur alte Vorhaben werden noch fertiggestellt.
    Das ölreichste, mächtigste und immens wohlhabende Abu Dhabi mit der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) nutzt die Welle der Verlagerung deutscher und anderer ausländischer Unternehmen von Dubai und betreibt eine dynamische Entwicklung in den Bereichen Kultur, Umwelt und Industrie. Prestigeobjekte sind außerdem der neue Formel-1-Kurs mit Hotelkomplex, ein Ferrari-Themenpark sowie Masdar City, eine emissionsfreie Ökostadt. Die geplante Touristenattraktion "Saadiyat Island" soll Zweigstellen des Guggenheim-Museums und des Louvre beherbergen.
 
Quelle: FTD, 11.02.2010, von Silke Mertins,
http://www.ftd.de/politik/international/:arabische-emirate-abu-dhabi-ist-das-neue-dubai/50072631.html

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